Viele FritzBox-Router erhalten ab sofort keine Updates mehr – das betrifft zahlreiche beliebte Modelle in deutschen Haushalten. Wer diese Geräte weiter nutzt, riskiert nicht nur fehlende Funktionen, sondern vor allem gefährliche Sicherheitslücken, die Hacker gezielt ausnutzen könnten.
Alte FritzBox-Modelle ohne Updates: Jetzt wird es riskant
Regelmäßige Updates sind bei Routern – ähnlich wie bei Smartphones oder Laptops – ein Muss für Sicherheit und Stabilität. Das Unternehmen Fritz! (früher AVM) veröffentlicht jährlich neue Versionen seines Betriebssystems FritzOS und bietet zusätzliche Sicherheits- und Funktionsupdates. Doch bei einigen älteren Routern endet nach rund fünf Jahren der offizielle Support. Das bedeutet: Weder Fehlerbehebungen noch Sicherheits-Patches werden noch ausgeliefert – ein erhebliches Risiko in Zeiten zunehmender Internetkriminalität.
Diese Modelle sind u.A. betroffen
Für zahlreiche Geräte ist der Support ausgelaufen. Nutzer riskieren damit offene Schwachstellen, gerade bei WLAN- und LTE-Funktionen. Einige betroffenen FritzBox-Modelle sind zum Beispiel: AVM FRITZ!Box 3370, AVM FRITZ!Box 4020, AVM FRITZ!Box 4040, AVM FRITZ!Box 7312, AVM FRITZ!Box 7360 SL, AVM FRITZ!Box 7360, AVM FRITZ!Box 7362 SL, AVM FRITZ!Box 7412, AVM FRITZ!Box 7520, AVM FRITZ!Box 7530, AVM FRITZ!Repeater 1200, AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E, AVM FRITZ!WLAN Repeater 300E, AVM FRITZ!WLAN Repeater 450E sowie Powerline- und DECT-Geräte sind betroffen.
Was Nutzer jetzt tun sollten
Wer einen veralteten Router weiter nutzt, setzt sein Heimnetz einem unnötigen Risiko aus. Experten raten dringend dazu, auf eine aktuelles Firmware umzusteigen. Freifunk hilft bei der Aktualisierung alter Router und stellt sich somit einer ökologisch nachhaltigen Verpflichtung. Eine Liste aller unterstützten Fritz!Box Router findet ihr auf https://fw.4830.org


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