Der optimale Routerstandort und die Antennenausrichtung

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Der optimale Routerstandort und die Antennenausrichtung

TP-Link TL-WR1043ND AntennenausrichtungDer optimale Routerstandort und die Antennenausrichtung sind wichtig, denn WLAN-Netze haben es nicht leicht: Immer steht etwas im Weg, Funklöcher oder Mauern behindern das Signal oder die Endgeräte sind einfach zu weit weg. Diese Störfaktoren beeinflussen die Reichweite sowie die Stabilität der Internetverbindung und rufen schnell Frustration bei Anwendern hervor. Oft lassen sich aber solche Probleme schon mit wenigen Handgriffen lösen. Zum Beispiel, wenn der Nutzer den Router an eine andere Stelle in der Wohnung oder im Büro platziert.

Worauf dabei zu achten ist, beschreibt Thomas Jell, Sales Director Consumer bei TP-Link, in den folgenden sechs Tipps:

1. WLAN-Bremsen umgehen

Wände, Mauern und Decken erschweren es den Funkwellen, sich ungehindert auszubreiten. Daher sollte der WLAN-Router nicht im Keller stehen, sondern möglichst zentral. Ideale Standorte finden sich meist in der Nähe von Türen. Denn jedes Hindernis, selbst Zwischenwände, können das WLAN-Signal stark schwächen.

2. Optimale Antennenausrichtung

Viele Router, wie der Archer C7 von TP-Link, haben drei externe Antennen, die den Empfang entscheidend verbessern können. Dabei spielt die Ausrichtung eine wichtige Rolle: die erste Antenne vertikal nach oben, die zweite horizontal nach vorne und die letzte horizontal zur Seite. Tipp: Die Antennen sollten immer voneinander wegzeigen.

3. Auf die Höhe achten

Damit sich die Funkwellen ungestört ausbreiten können, ist eine erhöhte Position sehr vorteilhaft. Vor allem Schränke oder Regale bieten sich hierfür an. Was sich allerdings überhaupt nicht eignet, sind Standorte in der Nähe von Metall, zum Beispiel Heizkörper oder Schubladen.

4. Störquellen vermeiden

Weitere Störquellen sind elektrische Geräte wie schnurlose Telefone und Mikrowellen, aber auch Waschmaschinen. Der Grund: Die Haushaltshelfer funken – wie auch einige Router – im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Um Behinderungen zu vermeiden, können Anwender bei den meisten Routern auf das 5-GHz-Band wechseln.

5. WLAN für den Garten

Sommerzeit ist für viele Gartenzeit. Damit auch hier das WLAN funktioniert, sollte der Router an einem Fenster – in der Nähe des Gartens – stehen. Da die große Signalstärke eventuell ungebetene Nachbarn auf den Plan rufen könnte, ist ein sicheres Passwort für’s eigene WLAN wichtig. Bei Freifunk nicht.

6. Repeater

Gerade in mehrstöckigen Einfamilienhäusern oder bei großen Flächen bieten sich weitere Repeater an. Sie können ein vorhandenes WLAN-Signal auffangen und in bislang nicht abgedeckte Bereiche verlängern. Ein günstiger Standort ist dabei meist in der Nähe des bestehenden Routers. Für die Installation braucht der Anwender keine Vorkenntnisse.

Bitte keine Handelsüblichen Repeater zum verlängern des Freifunk WLAN’s verwenden. Diese arbeiten nur bedingt mit unserer Technik zusammen, hier gibt es eher Störungen und Probleme!

Quelle: http://www.tp-link.de/news

2017-11-04T17:59:27+00:00 14.10.2017|How-To's|5 Kommentare

5 Kommentare

  1. Freifunk LOL 20. Oktober 2017 um 13:18 Uhr- Antworten

    Da die große Signalstärke eventuell ungebetene Nachbarn auf den Plan rufen könnte, ist ein sicheres Passwort wichtig.

    • KP 20. Oktober 2017 um 19:25 Uhr- Antworten

      Hallo Freifunk LOL, für sichere, private Netzwerke hast Du bestimmt Recht. Freifunk benutzt kein Kennwort. Bei uns sind alle Nachbarn erwünscht.

  2. Kai A. 4. November 2017 um 02:29 Uhr- Antworten

    «6. Repeater nutzen

    Gerade in mehrstöckigen Einfamilienhäusern oder bei großen Flächen bieten sich WLAN-Repeater an. Sie können ein vorhandenes WLAN-Signal auffangen und in bislang nicht abgedeckte Bereiche verlängern. Ein günstiger Standort ist dabei meist in der Nähe des Routers.» – 3× Haha!

    Natürlich muß so was bei Freifunkern anders klingen: Ersetze „WLAN-Repeater“ durch „weitere Knoten“, und in der Überschrift bitte „keine Repeater nutzen!“ weil das im Freifunk selten klappt, ungewollt ist und die Leistung des Freifunknetzes verringert.
    Und zum Standort vermag ich noch anzumerken: Ein günstiger Standort ist dabei ein Ort, wo noch ohne weiteres guter und schneller Empfang möglich ist, damit ein schneller Empfang möglichst störungsfrei von dort weiter gegeben werden kann. Und Höhe (höher als die Köpfe] ist auch hier wieder von Vorteil.

    Wenn die Verantwortlichen bei den Herstellern schon so „ahnungslos“ sind … muß ich wohl aushelfen und einen fachkundigen Ersatz für solche Artikel erstellen. Mach‘ ich glatt, sobald sich Zeit dafür findet. LG Kai
    PS→ ‹und bitte laßt euch etwas besseres gegen SPAM einfallen, als schlecht funktionierende Capchas, bitte.›

    • KP 6. November 2017 um 08:00 Uhr- Antworten

      Hallo Kai, vielen Dank für Deine wertvollen Informationen. Wir haben den Abschnitt Repeater etwas ergänzt. Über Deine Hilfe mit einem fachkundigen Artikel würden wir uns wirklich sehr freuen. Woher hast Du die Info, dass wir Spam erhalten?

      • Kai A. 7. November 2017 um 01:42 Uhr- Antworten

        Na ja, es gäbe da richtig viel zu tun, deshalb etwas Geduld. Allein „Vermeidung von Störungen“ würde langer als der bisherige Artikel.
        Kanalwahl verdient auch eine Erwähnung, damit Freifunk gut funktioniert sollte „in der Nähe“ keiner unter Kanal 52 mit WLAN-ac funken und bei ‚WLAN-n mit Kanalbündelung‘ nur auf Kanal 13, 36 oder ab 52 sowie ohne Kanalbündelung (oder mir’WLAN-g‘) nur ab Kanal 5, auf 36, 40 oder ab 52.

        Ich hab da folgendes gelesen: «Bitte löse zur Spamvermeidung diese Rechenaufgabe (in Zahlen):», daher weiß ich davon.

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